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Was kann ich von der Steuer absetzen?

Rückerstattung

Das Schönste an der Steuererklärung ist zweifelsfrei die Rückerstattung. Doch leider funktioniert das Absetzen der Steuer nicht immer so, wie man sich das vorstellt. So erhalten viele Steuerzahler eine geringere Rückerstattung, als ihnen zusteht. Ein Grund dafür ist, dass nicht genau wissen, wo überall eine Rückerstattung über die Steuererklärung möglich ist. Dabei ist das Grundprinzip recht einfach. Wir zeigen Dir an einigen Beispielen, was Du von der Steuer absetzen kannst, um Geld zu sparen.


Warum von der Steuer absetzen? Das Grundprinzip der Rückerstattung

Die Rückerstattung ist eines der wohl wichtigsten Elemente der Steuererklärung. Gelegentlich ist es schwer, ein System dahinter zu erkennen, was man von der Steuer absetzen kann und was nicht. Dennoch enthält die Rückerstattung eine Vielzahl politischer und sozialer Erwägungen. Letztendlich möchte der Gesetzgeber über das Absetzen der Steuer bestimmten Personengruppen eine geringere Steuerbelastung ermöglichen.

Das können beispielsweise Familien mit Kindern sein oder finanziell schlechter Gestellte. Oder sie unterstützt diejenigen, die weiter entfernt von ihrem Arbeitsplatz leben und die Anfahrtskosten von der Steuer absetzen dürfen. Das bedeutet also: Durch das Absetzen der Steuer wird eine recht hohe Steuerlast reduziert und es entstehen finanzielle Impulse.

Unsere Tipps, was Du von der Steuer absetzen kannst – auf zur Rückerstattung!

Was man alles von der Steuer absetzen kann, ist eine Wissenschaft für sich. Damit Du aber schon mal im Großen und Ganzen Bescheid weißt, was Du angeben kannst, haben wir ein paar gängige Beispiele für Dich zusammengestellt.

Werbungskosten

Lass Dich von dem Wort „Werbungskosten“ nicht in die Irre führen. Es geht hierbei nicht um „Werbung“ im engeren Sinne. Vielmehr sind deine Ausgaben gemeint, mit denen Du um Deine Einkommensquelle „wirbst“. Diese Kosten zur Sicherstellung Deiner Einnahmen kannst Du von der Steuer absetzen. Hierzu gehören:

  • Fahrtkosten für den Weg zur Arbeit: Die Entfernungspauschale (umgangssprachlich auch „Pendlerpauschale“) erlaubt Dir, pro Kilometer Deines Arbeitswegs 0,30 € von der Steuer abzusetzen. Liegt Dein Arbeitsplatz nicht zufällig direkt nebenan, können hier nette Summen entstehen. Aber aufgepasst: Gezählt wird der einfache Weg – und zwar der kürzeste Weg, der möglich ist.
  • Arbeitsmittel: Hilfsmittel, die Du zur Ausübung Deiner Arbeit kaufen musstest, lassen sich von der Steuer absetzen. Hierzu gehören u.a.: Schreibwaren, Aktentaschen, Werkzeuge, Berufskleidung, z.T. auch Computer, die Du verpflichtend für Deine Arbeit anschaffen musstest. Hast Du die Gegenstände zu Deinem Privatvergnügen gekauft, kannst Du sie nicht von der Steuer absetzen.
  • Arbeitszimmer: Einen Raum in Deiner Wohnung als Arbeitszimmer von der Steuer abzusetzen, ist heute nicht mehr so leicht. Du erfüllst die Kriterien nur, wenn Dein Arbeitgeber Dir nicht für Deine gesamte Arbeitszeit einen Arbeitsplatz anbieten kann, z.B. ein Büro zur Unterrichtsvorbereitung bei Lehrern. Arbeitest Du auf eigenen Wunsch im Homeoffice, obwohl Dir im Unternehmen ein Arbeitsplatz zur Verfügung steht, darfst Du Dein Zimmer nicht von der Steuer absetzen.
  • Bewerbungen: Gehst Du auf Stellensuche, kannst Du Deine Aufwände von der Steuer absetzen: Kosten für Bewerbungsfotos, Mappen, Versand, Anreise zum Vorstellungsgespräch, etc.

Selbstverständlich gibt es noch einige andere Arten von Werbungskosten, die sich von der Steuer absetzen lassen. Eine genauere Übersicht findest Du auf steuern.de.

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Hattest Du während des Steuerjahrs Handwerker im Haus oder holst Du Dir im Haushalt Unterstützung für eine Reinigungskraft? Solche Kosten fallen in die Kategorie „Haushaltsnahe Dienstleistungen“. 20 % dieser Kosten kannst Du von der Steuer absetzen – bis zu einem Maximalbetrag von 4.000 € in einem Jahr.

Sonderausgaben

Zu den Sonderausgaben gehören einige Arten von Kosten, die Du aus privatem Interesse heraus auf Dich genommen hast. Als Sonderausgaben kannst z.B. Deine Ausgaben für folgende Zwecke von der Steuer absetzen: Beiträge zur Altersvorsorge, Riester-Rente, Kranken-, Arbeitslosen-, Unfall- und Haftpflichtversicherung, u.a. Genauere Infos findest Du auf steuern.de.

Außergewöhnliche Belastungen

Bestimmte Koste fallen in die Kategorie der „Außergewöhnlichen Belastungen“. Wenn Du zu bestimmten Ausgaben gezwungen wirst, die Du im Normalfall nicht hättest, kannst Du Deine Kosten in bestimmten Fällen von der Steuer absetzen. Dafür muss aber der Betrag der zumutbaren Belastungen überschritten sein, der sich im Verhältnis zu Deinem Einkommen berechnet. Auch für die Kategorie der „Außergewöhnlichen Belastungen“, die sich von der Steuer absetzen lassen, gibt es zahlreiche Beispiele. Hier eine Auswahl: Fahrkosten behinderter Menschen, Unterbringung in einem Pflegeheim, Krankheitskosten, Bestattungskosten, die das erhaltene Erbe übersteigen, etc. Weitere Beispiele und genauere Infos zur Berechnung kannst Du auf steuern.de nachlesen.

Steuersoftware: Steuer absetzen ganz bequem

In unserer kurzen Übersicht konnten wir nicht alles aufzählen, was Du von der Steuer absetzen kannst. Willst Du nichts Wichtiges vergessen, solltest Du Dir Hilfe von einer Steuersoftware holen. Z.B. kann QuickSteuer Dich darin unterstützen, herauszufinden, was Du von der Steuer absetzen kannst. Denn mit seinen Interviewfragen, Steuertipps und den Infos im umfangreichen Wissens-Center bietet das Programm Dir eine gute Beratung für Deine Steuererklärung.

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