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Steuererklärungs-Fristen im Überblick: Wann abgeben, wann nachreichen?

Der richtige Zeitpunkt

Sie kommen jedes Jahr zum gleichen Zeitpunkt: Die Fristen für die Steuererklärung sind pünktlich, zuverlässig und genau. Und jedes Jahr bist du genauso zuverlässig darin, sie zu vergessen? Keine Sorge: Damit bist Du nicht allein. Jährlich verpassen zahlreiche Steuerzahler die richtigen Fristen für die Steuererklärung und müssen sie nachreichen. Aber wann genau musst Du abgeben? Und in welchem Fall ist Nachreichen erlaubt?

Kann es sein, dass die genauen Abgabe-Fristen für die Steuererklärung nicht ganz übersichtlich sind? Ist es der 31.05. oder doch der 30.09.? Wer soll sich das merken? Kein Problem: In unserem kurzen Überblick geben wir Dir die nötigen Infos an die Hand. Dann bist Du in Zukunft den mahnenden Finanzbeamten einen Schritt voraus.



Fristen der Steuererklärung: Deadlines bei Pflichtveranlagung und freiwilliger Abgabe

Pflichtveranlagung: Den größten Druck zur Einhaltung der Steuererklärungs-Fristen haben die Steuerzahler, die zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet sind. Für sie gilt für die Einkommensteuererklärung 2017 der 31.05.2018 als Abgabetermin der Steuererklärung. Einen kleinen Aufschub gibt es, wenn der Stichtag auf einen Samstag oder Sonntag fällt: Dann muss die Steuererklärung bis Montag beim Finanzamt im Briefkasten liegen.

Freiwillige Abgabe der Steuererklärung: Eine längere Frist hast Du, wenn Du gar nicht verpflichtet bist, eine Steuererklärung abzugeben, es aber trotzdem freiwillig tust. In vielen Fällen sind Arbeitnehmer mit nur einer Einkommensquelle aus nichtselbständiger Arbeit überhaupt nicht steuererklärungspflichtig. Denn dann wird die Steuer ganz einfach über die Lohnsteuer abgegolten. Natürlich ist es clever von Dir, trotzdem eine freiwillige Steuererklärung abzugeben und Dir mit wenig Aufwand Deine Rückerstattung abzuholen. Dafür kannst Du Dir bis zu vier Jahre Zeit lassen (also bis zum 31.12 des vierten Folgejahres). Unbedingt beachten: Auch bei einer so späten Abgabe brauchst Du noch alle erforderlichen Unterlagen. Am besten alles gut aufheben! Konkret: Die Steuererklärung 2017 muss spätestens bis zum 31.12.2021 im Briefkasten des Finanzamts landen.

Schon wieder zu spät: Was passiert bei verpassten Steuererklärungs-Fristen?

Bei der Steuererklärung lohnt es sich, die Fristen einzuhalten. Wenn Du die Abgabe verbummelst, kann das Finanzamt Dir möglicherweise zusätzliche Kosten aufbrummen. Erstaunlicherweise musst Du diese auch dann zahlen, wenn Du eigentlich Geld vom Finanzamt zurückbekommen hättest. Das wäre extrem ärgerlich. Zwar muss es dazu nicht immer kommen. Aber was Dir auch passieren kann, ist, dass der zuständige Finanzbeamte Deine Steuerschuld schätzt. Auch das geht eher selten gut für Dich aus, denn er kann einen Betrag ansetzen, der wahrscheinlich nicht zu Deinen Gunsten gerechnet ist. Dein Geldbeutel wird sich sicherlich mehr freuen, wenn Du selbst mit Deiner Steuererklärung die Berechnungsgrundlage schaffst.

Aufschub für die Steuererklärungs-Fristen: Nachreichen dank Verlängerungsantrag

Bei den vielen Steuererklärungen, die jährlich eingereicht werden, kommen vergessene Fristen natürlich immer wieder vor. Daher gibt es nicht unmittelbar Grund zur Sorge: Normalerweise bietet sich noch das Schlupfloch „Verlängerungsantrag“, mit dem Du die Steuererklärung ggfs. nachreichen kannst.

Sobald Dir die verpasste Frist auffällt, greifst Du am besten zum Telefon und rufst beim Finanzamt an. Schildere dem Beamten die Lage und frage freundlich nach einer Verlängerungsfrist, in der Du die Steuererklärung nachreich wirst.

Wenn Du den richtigen Beamten nicht erreichst, kannst Du auch ein formloses Schreiben aufsetzen, mit dem Du fragst, ob Du innerhalb eines Verlängerungszeitraums die Steuererklärung nachreichen darfst. Diesen Antrag kannst Du auch schon in Vorfeld stellen, sobald Du erkennst, dass Du die Steuererklärung nicht pünktlich abgibst. Wichtig ist, dass Du einen kurzen Grund für das Überschreiten der Fristen nennst. In den meisten Fällen ist das Nachreichen der Steuererklärung bis 30.09. kein Problem.

Die besten Fristen sind die eingehaltenen: Vorbereitung der Steuererklärung lohnt sich

Du gehst zusätzlicher Arbeit und möglichen Kosten am besten aus dem Weg, wenn Du Deine Fristen einhältst. Das ist auch gar nicht so schwer, wenn Du Deine Unterlagen clever anlegst. Dann musst Du nicht später alles zusammensuchen. Außerdem kannst Du Dir tatkräftige Unterstützung durch eine Steuersoftware wie QuickSteuer holen. QuickSteuer ist so nutzerfreundlich aufgebaut, dass Du Deine Steuererklärung im Handumdrehen fertig hast. So gehst Du dem Terminstress und den Fristen zum Nachreichen am besten aus dem Weg.

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