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Steuerersparnis bei Handwerker-Rechnungen

Steuerersparnis bei Handwerker-Rechnungen

Beauftragen Sie einen selbständigen Handwerker mit Arbeiten in Ihrem Privathaushalt, können Sie in der Einkommensteuererklärung eine Steueranrechnung von 20% der Arbeitsleistung, maximal jedoch 1.200 Euro pro Jahr beantragen. Doch für welche Kosten winkt die Steueranrechnung eigentlich genau.

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Einfacher kann diese Frage beantwortet werden, indem Sie wissen, für welche Positionen in der Handwerkerrechnung keine Steueranrechnung winkt. Nämlich für Materialkosten und Waren und für die Umsatzsteuer, die auf diese Rechnungsposten entfällt. Alle anderen Kosten sind nach § 35a Abs. 3 EStG sind bei der Steueranrechnung begünstigt. Das sind vor allem folgende Positionen der Handwerkerrechnung:

  • Kosten für Arbeitsleistung (Stundenlohn; Pauschale für Arbeitsleistung)
  • Anfahrtspauschale
  • Maschinenstunden
  • Umsatzsteuer auf die begünstigten Handwerkerkosten

Unterscheidet der Handwerker in seiner Rechnung nicht zwischen Material- oder Wareneinsatz und Arbeitsleistung, wird das Finanzamt die Aufteilung schätzen. Ohne näheren Hinweis wohl 50 : 50. 

Tipp

Da die Arbeitsleistung meist jedoch deutlich mehr als 50% der Handwerkerrechnung ausmacht, fahren Sie besser, wenn

  • Sie vom Handwerker eine Rechnung verlangen, in denen zwischen Material- und Wareneinsatz einerseits und der Arbeitsleistung andererseits unterschieden wird.
  • Sie nach Erhalt der Rechnung eine schriftliche Bestätigung des Handwerkers anfordern, welche Kosten der Handwerkerrechnung nach § 35a Abs. 3 EStG begünstigt sind.
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