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Steuererklärung: Was muss ich beachten?

Steuererklärung leicht gemacht

Die Steuererklärung ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Deshalb wagen sie sich gar nicht daran. Zu bürokratisch. Zu komplex. Dabei ist es gar nicht schwer, dem Thema Herr zu werden, wenn Du ein paar einfache Grundregeln beachtest. Sich nicht mit dem Thema zu beschäftigen, kann nämlich ganz schön teuer werden.

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Steuererklärung: ein paar Grundregeln

Die erste Frage, die es zu klären gilt, ist, ob Du die Steuererklärung freiwillig einreichst oder dazu verpflichtet bist. Hier sind insbesondere die Fristen unterschiedlich. Das lässt sich in drei Bereiche einteilen:

  • Für die verpflichtende Erklärung ist der 31. Mai des Folgejahres der Stichtag. Für die Steuererklärung für 2016 ist das also der 31. Mai 2017. Ab dem darauffolgenden Jahr wird dann der 31. Juli Stichtag sein. Bei einer plausiblen Begründung bekommst Du vom Finanzamt relativ unkompliziert eine Fristverlängerung bis zum 30. September.
  • Für die freiwillige Erklärung kannst Du Dir bis zu vier Jahre Zeit lassen. Für die Steuererklärung 2016 ist also der 31.12.2020 der Stichtag.
  • Beauftragst Du einen Steuerberater mit Deiner Steuererklärung, so darf sich dieser bis zum 30. September des Folgejahres Zeit lassen.

Die nächste Frage ist: Papier oder die elektronische Steuererklärung? Die Antwort ist einfach. Beides ist möglich. Aber wo genau musst Du diese abgeben? Beim Finanzamt, logisch. Aber bei welchem? Die Frage klingt vielleicht lächerlich, denn grundsätzlich ist für Dich das Finanzamt des Bezirks zuständig, in dem Du Deinen Wohnsitz hast. In großen Städten teilen sich die verschiedenen Finanzämter aber die Steuererklärer in die Anfangsbuchstaben der Nachnamen auf. Beantragen Eheleute eine Zusammenveranlagung und geben nur eine Steuererklärung ab, zählt hier der Anfangsbuchstabe des Nachnamens des Mannes. Wenn Du Dir nicht sicher bist, welches Finanzamt für Dich zuständig ist, ruf einfach an. Ein kurzer Anruf kann den Beamten und Dir viel Zeit sparen.

Belege für die Steuererklärung sammeln

Wenn Du Werbungskosten und Ähnliches geltend machen möchtest, solltest Du die Belege und Nachweise sammeln. Zwar musst Du diese nicht direkt mit der Steuererklärung einreichen, das Finanzamt kann aber in Einzelfällen um diese bitten. Sind diese dann nicht zur Hand, kann die Steuerrückzahlung einbehalten werden.

Natürlich kann auch der Fall auftreten, dass Du freiwillig deine Steuererklärung einreichst, das Finanzamt aber zum Ergebnis kommt, dass Du gar keine Rückzahlung bekommst, sondern eine Nachzahlung leisten musst. Hier hast Du Glück: War die Steuererklärung tatsächlich freiwillig, hast Du im Monat nach Erhalt des Steuerbescheides Zeit, Einspruch einzulegen und deine Steuererklärung wieder zurückzuziehen. 

Steuererklärung: Was wäre wenn?

Vielleicht fragst Du Dich: Und wenn ich keine Steuererklärung abgebe? Davon kann doch die Welt nicht untergehen. Unser Ratschlag: Streite Dich nicht mit dem Finanzamt, wenn es nicht nötig ist. Reichst Du keine Steuererklärung ein, obwohl Du dazu verpflichtet bist, schätzt das Finanzamt den von Dir zu bezahlenden Betrag, und diese Schätzung wird nicht zu Deinen Gunsten ausfallen.

Übrigens lohnt es sich fast immer, eine Steuererklärung einzureichen. Insbesondere wenn Du über 8472 Euro verdienst (bei Ehepaaren 16944 Euro) und Werbungskosten hast. Oder wenn Deine Einkünfte stark schwanken durch Schichtzulagen, Boni oder Weihnachtsgeld. Hier hilft Dir Quicksteuer aber auch, den Prozess zu verstehen und möglichst viel aus Deiner Steuererklärung herauszuholen. Eigentlich geht es einfacher gar nicht.

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