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Steuererklärung: Diese Frist musst Du beachten

Fristen für die Steuererklärung

Du brauchst dringend Geld für Deinen nächsten Urlaub? Dann musst Du Dir nicht unbedingt gleich einen Nebenjob besorgen. Du kannst Deinen Urlaub auch mit Steuererstattungen finanzieren. Gerade wenn Du schon seit Jahren arbeitest und noch nie eine Steuererklärung beim Finanzamt eingereicht hast, kann ein hübsches Sümmchen an Steuerrückzahlungen auf Dich warten. Für die Abgabe der freiwilligen Steuererklärung gibt es aber eine wichtige Frist, die Du beachten musst.

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Steuererklärung 2013: Frist zur Abgabe läuft am 1. Januar 2018 aus

Wenn Du in den letzten Jahren nur Arbeitslohn erzielt hast und das Finanzamt Dich deshalb noch nie zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung aufgefordert hat, bist Du auch nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Du kannst aber freiwillig beim Finanzamt anklopfen, eine Steuererklärung einreichen und bestenfalls abkassieren.

Bei freiwilliger Abgabe einer Steuererklärung musst Du aber eine Frist beachten. Im Fachjargon spricht man hier von der Festsetzungsfrist. Du hast für die Abgabe Deiner freiwilligen Steuererklärung vier Jahre nach Ablauf des Steuerjahrs Zeit, eine Steuererklärung beim Finanzamt einzureichen. Verbummelt Du die Abgabefrist für Deine freiwillige Steuererklärung, landet sie unbearbeitet in der Ablage P des Finanzamts, also im Papierkorb.

Du kannst also auch für zurückliegende Jahre Steuererklärungen beim Finanzamt einreichen und die zu viel bezahlten Steuern zurückfordern. Für welche Jahre Du 2017 noch aktiv werden kannst, zeigt Dir die folgende Übersicht:

Steuerjahr|2012|2013|2014|2015|2016          
Späteste Abgabe|02.01.2017|01.01.2018|31.12.2018|31.12.2019|31.12.2020          
Abgabe noch möglich|nein|ja|ja|ja|ja          

Hinweis: Eigentlich ist der späteste Abgabetermin immer vier Jahre nach Ablauf des Steuerjahrs - also der 31. Dezember. Fällt der 31.12. jedoch auf ein Wochenende, endet für die Abgabe Deiner Steuererklärung die Frist am nächsten Wochentag.

Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung: Zweifache Frist beachten

Frist 1: Abgabefrist für Steuererklärung

Bist Du zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, musst Du eine zweifache Frist beachten. Die erste Frist ist die Frist, bis zu der Du beim Finanzamt die Steuererklärung spätestens abgeben musst. Das ist in aller Regel der 31. Mai des Folgejahrs. Im Steuermodernisierungsgesetz wurde diese Frist zur Abgabe einer Steuererklärung zwar auf den 31. Juli verschoben. Das gilt aber frühestens für die Steuererklärung 2018.

Aufgepasst:
Übermittelst Du Deine freiwillige Steuererklärung 2013 also noch bis zum 1.1.2018 ans Finanzamt und bist bei Elster nicht authentifiziert, musst Du Deiner elektronischen Steuererklärung noch eine komprimierte und von Dir unterschriebene Papiererklärung per Post oder Fax ans Finanzamt schicken. Und nur wenn auch diese Papiererklärung bis 1.1.2018 beim Finanzamt landet, wird Deine Steuererklärung 2013 bearbeitet.

Schaffst Du es nicht, Deine Steuererklärung bis zu der vom Finanzamt aufgestellten Frist einzureichen, kannst Du auch einen Fristverlängerungsantrag stellen. Mit ein paar guten Begründungen (Arbeitsüberlastung, fehlende Belege) wird das Finanzamt Dir eine Fristverlängerung bis zum 30. September geben.

Fordert Dich das Finanzamt mehrmals auf, eine Steuererklärung abzugeben, und Du reagierst einfach nicht, kann das Finanzamt Deine Besteuerungsgrundlagen schätzen. Das wird meist teuer. Selbst wenn Du anschließend eine Steuererklärung einreichst, wirst Du eine Quittung vom Finanzamt für die nicht während der Frist eingereichte Steuererklärung bekommen, nämlich in Form von Verspätungszuschlägen. Daher lohnt es sich, die Steuererklärung schnell durchzuziehen - z.B. mit der Steuersoftware QuickSteuer, die dir viel Arbeit abnimmt.

Frist 2: Steuererklärung - 7 Jahre Frist bis zur Festsetzungsverjährung

Bist Du zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, kann das Finanzamt die Steuererklärung noch bis zu 7 Jahre nach Ablauf des Steuerjahrs bearbeiten. Erst dann tritt die Festsetzungsverjährung ein.

Beispiel:

Das Finanzamt erfährt im Dezember 2017, dass Du im Jahr 2011 als selbständige Promoterin ein Honorar von 5.000 Euro bekommen hast. Eine Steuererklärung hast Du bisher guten Gewissens noch nie abgegeben. Folge: Da die Festsetzungsverjährung für das Steuerjahr 2011 erst Ende 2018 eintritt, kann das Finanzamt für 2011 noch eine Steuererklärung von Dir fordern und Dein Honorar besteuern.

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