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Bringt es Vorteile, die Riester-Beiträge in der Steuererklärung zu erfassen?

Riester-Beiträge in der Steuererklärung

Wer die Angaben aus seinem Riester-Vertrag in der Einkommensteuererklärung erfasst, kann sich neben den staatlichen Riester-Zulagen möglicherweise auch über eine Steuerentlastung freuen.

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Bringt es Vorteile, die Riester-Beiträge in der Steuererklärung zu erfassen?

Viele Steuerzahler empfinden es als lästige Pflicht, die vielen Informationen zu ihrem Riester-Vertrag in der Einkommensteuererklärung zu erfassen. Lohnt sich dieser Zeitaufwand überhaupt oder kann man auf die Angaben zu Riester-Beiträgen in der Erklärung getrost verzichten? Die klare Antwort: Meist macht sich der Zeitaufwand steuerlich bezahlt!

Zahlen Sie die Mindestbeiträge in Ihren Riester-Vertrag ein, winken die Gutschriften der staatlichen Grundzulage von 154 Euro und der Kinderzulagen von 185 Euro oder bei Geburt ab 2008 300 Euro je Kind. Doch damit ist der Spareffekt noch nicht vorbei. Denn machen Sie sich die Mühe und tragen alle notwendigen Informationen zu Ihrem Riester-Vertrag in der Einkommensteuererklärung ein, winken im zweiten Schritt bestenfalls zusätzliche Steuervorteile.

Finanzamt nimmt eine Günstigerprüfung vor

Das Finanzamt ermittelt die Steuerentlastung, die sich durch Abzug der Riester-Beiträge als Sonderausgabe ergibt. Abziehbar sind maximale Beiträge von 2.100 Euro pro Jahr. Ist die Steuerentlastung höher als die erhaltenen Riester-Zulagen, mindert der Differenzbetrag Ihre Steuerschuld.

Beispiel

Sie haben einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Dafür haben Sie eine Grundzulage von 154 Euro erhalten und eine Kinderzulage in Höhe von 185 Euro. Das Finanzamt ermittelt bei Abzug der Riester-Beiträge eine Steuerentlastung von a) 600 Euro oder b) 100 Euro.

 

Variante a

Variante b

Steuerentlastung durch Sonderausgabenabzug für Riester-Beiträge

600 Euro

100 Euro

Abzüglich erhaltene Zulagen

-339 Euro

-339 Euro

Zusätzliche Steuerentlastung wegen Günstigerprüfung

261 Euro

0 Euro

Fazit

Sind die Riester-Zulagen höher als die Steuerentlastung für die Riester-Beiträge (wie in Variante b), müssen Sie natürlich keine Steuern nachzahlen. Die Günstigerprüfung greift nur zu Ihrem Vorteil. 

Tipp

Sie sehen, es lohnt sich also immer, die Strapazen auf sich zu nehmen und die zahlreichen Angaben zum Riester-Vertrag, die das Finanzamt in der Steuererklärung abfragt, anzugeben. Sie haben nichts zu verlieren, können nur von zusätzlichen Steuervorteilen profitieren.

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