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Bewerbungsgespräch: Kostenlose Handynutzung statt klassischem Gehalt

Bewerbungsgespräch: Kostenlose Handynutzung statt klassischem Gehalt

Überlässt ein Arbeitnehmer seinem Mitarbeiter ein betriebliches Handy, ist dieser Vorteil stets steuerfrei (§ 3 Nr. 45 EStG). Das gilt sogar bei einer 100%igen Privatnutzung des Handys.

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Stehen Sie kurz vor der Unterschrift unter einem Arbeitsvertrag bei Ihrem neuen Arbeitgeber? Wenn ja, sollten Sie einen Punkt unbedingt ansprechen. Die Rede ist von steuerfreien und sozialversicherungsfreien Gehaltsextras anstatt klassischem Gehalt, von dem netto vielleicht gerade einmal 50% bei Ihnen ankommt. Ein besonders beliebtes Gehaltsextras: Die kostenlose Handynutzung.

Steht in Ihrem Arbeitsvertrag, dass sich Ihr Gehalt nach der Probezeit um 80 Euro im Monat erhöht, sollten Sie darüber nachdenken, diesen Passus in eine kostenlose Handynutzung zu ändern. Sie sparen sich damit im Jahr meist mehr Kosten, als Ihnen bei der klassischen  Gehaltserhöhung übrig bleiben würden. Der Clou an der Handynutzung: Die Nutzung eines betrieblichen Handys, selbst wenn Sie es zu 100% privat benutzen, ist komplett steuer- und abgabenfrei (§ 3 Nr. 45 EStG).

Beispiel

Sie haben die Qual der Wahl. Ihr Arbeitgeber bietet Ihnen eine Gehaltserhöhung von 80 Euro pro Monat oder ein Gehaltsextra Ihrer Wahl? Den Unterschied Ihrer Entscheidung haben wir für Sie nachfolgend dargestellt:

Klassische Gehaltserhöhung von 80 Euro im Monat

Wählen die klassische Gehaltserhöhung, bleiben Ihnen von Ihrem Bruttogehalt von 80 Euro nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen unter dem Strich gerade einmal 41 Euro im Monat übrig. Kaufen Sie sich ein neues Handy für 600 Euro, sind dadurch zumindest die monatlichen Handykosten für Telefon- und Internetflat von 40 Euro gedeckt.

Gehaltsextras: Steuerfreie Handynutzung nach § 3 Nr. 45 EStG

Kauft der Arbeitgeber dagegen für den Betrieb das Handy in Höhe von 600 Euro, übernimmt die monatliche Telefon- und Internetflatrate und erlaubt Ihnen das Handy zu 100% privat zu nutzen, sparen Sie sich neben den monatlichen Handykosten von 40 Euro auch den Kaufpreis des Handys. Unter dem Strich eine Ersparnis von 600 Euro im Vergleich zur klassischen Gehaltserhöhung.  

Tipp

Dieser Vorteil, dass Sie sich den Kaufpreis für das Handy sparen, gilt natürlich nur für das Jahr des Handykaufs. Im Zweitjahr führen das klassische Gehalt und das Gehaltsextra Handynutzung in etwa zum identischen steuerlichen Ergebnis. 

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